8 Gründe warum Magnetfischen Spaß macht

8 Gründe warum Magnetfischen Spaß macht

Magnetfischen ist ein Hobby mit vielenFacetten. Einige von uns wollen einfach mal von dem monotonen Alltag loszukommen und sich ins Abenteuer stürzen. Ob es sich dabei um einen entdeckungshungrigen Schatzsucher handelt, um einen unersättlichen Sondengänger oder um einen geschichtsbegeisterten Heimatforscher ist dabei völlig nebensächlich. Magnetangeln gibt unserer Zielgruppe genau das wonach wir suchen. Folgende acht Punkte geben einen Aufschluss darüber, warum Magnetfischen Spaß macht.

1. Überraschungseffekt: Was hängt wohl als nächstes an der Magnetangel?

Der wohl größte Reiz bei dieser Freizeitbeschäftigung ist es, nie genau zu wissen was man als nächsten finden wird. Zieht man auf einmal einen wertvollen Orden aus den 2 Weltkriegen an Land oder ist es doch nur eine Konservendose? Genau diese Ungewissheit gibt einen den nötigen Kick, womit viele andere Hobbys, außer Sondengehen, nicht mithalten können. Wird man durch einen tollen Bodenfund belohnt, will man am liebsten gar nicht mehr aufhören. Das ganze kann zu einer richtigen Sucht werden, die zum Glück keine körperlichen Entzugserscheinungen mit sich trägt!

2. Freunde kennenlernen

Durch Hobbys und Vereine lernt man schnell Leute kennen und somit auch neue Freunde. Das schöne ist schon mal, dass man gleiche Interessen miteinander teilt. Zudem in es in der heutigen Zeit über das Internet und einschlägige Foren kein großes Problem mehr, Kontakte zu knüpfen. Vielleicht wohnt ja gleich im Nachbarort auch ein Magnetangler, der gern mal zusammen mit jemand losziehen möchte…

Der Vorteil ist, dass man sich über das Hobby reichlich austauschen kann und somit an Erfahrung sammelt.

3. Anschaffungskosten sehr gering

Es gibt Hobbys deren Kosten und Fixkosten enorm sein können. Dagegen ist das Angeln mit einem Magneten in Gewässern wirklich kostengünstig. Man benötigt lediglich einen starker Bergemagnet* , ein Seil und noch ein wenig anders Equipment. Der Neodymmagnet ist hierbei mit rund 100€ noch am kostspieligsten. Laufende Kosten hat dieses Hobby auch nicht, mal abgesehen von den Spritkosten. Dagegen kann man sogar einen guten Fund, zu Geld machen. Zudem lässt sich mit dem ganzen Schrott beim Rohstoffhändler ein kleines Taschengeld verdienen.

4. Wissen über Geschichte erweitern

Gerade für geschichtlich Interessierte kann Mangnetanglen spannend sein. Durch Recherche und Nachforschung kann man sein Wissen über die Historik und örtliche Geschichte enorm erweitern. Vielleicht entdeckt man ja in einen alten Geschichtsbuch, dass gleich in der Nähe ein großes Herr von Napoleon gelagert hat und sich anliegend ein See befindet. Ob es natürlich noch Relikte davon finden wird kann man nur Wissen, wenn man seinen Magneten eintauchen lässt.

Wo und wie man übrigens eine gute Stelle zum Magnetfischen findet, erfährst du hier.

5. Einfach mal abschalten

Auch wenn man beim Magnetfischen eine Nullrunde gemacht hat, so konnte man doch vom Alltag einfach mal abschalten. Da man sich zudem in der Natur befindet, kann man die Ruhe genießen und somit Stress abbauen. Des Weiteren macht es Spaß in der Natur immer wieder neue Stellen zu entdecken, wo etwas liegen könnte. Hat man letztlich so einen Ort gefunden, wird man von dieser Stelle immer wieder glücklich mit neuen Funden nach Hause gehen.

6. Magnetangler sind Naturschützer

Da man auch Müll und Schrott findet, liegt es in der eigenen Verantwortung diesen fachgerecht zu entsorgen. Auch wenn es sich vielleicht komisch anhören mag, aber für viele ist das auch eine Art Befriedigung. Schließlich reinigt man die Gewässer vor Unrat und trägt so zum Naturschutz bei. Natürlich ist die Gewässerreinigung nicht der Hauptgrund dieses Hobby zu betreiben. Aber man entsorgt den Müll quasi ehrenamtlich und kann sich somit auch gut fühlen ein Hobby zu haben, das einen guten Nebeneffekt hat.

7. Nachforschung über Funde

Hat man was Geiles oder Kurioses gefunden, geht es eigentlich erst richtig los. Nach der Restauration muss nämlich der Wasser- oder Bodenfund bestimmt werden. Dabei stellen sich viele Fragen. Wie alt könnte das Objekt sein? Für was war es gut gewesen? Und wie zur Hölle ist es dahin gelangt? Dabei ist es immer richtig spannend sich in das Fundobjekt hinein zu versetzten: „Ach könnte der Fund mir doch nur seine Geschichte erzählen…“.

8. Funde mit Freunden tauschen

Jeder von uns hat doch so sein eigenes Sammelgebiet. Der eine sammelt begeistert militärische Abzeichen, der andere dagegen brennt für Dolche, Messer und Blankwaffen. Und so kann man auch nach Herzenslust seine Funde mit anderem Tauschen und somit seine Sammlung erweitern. Schließlich bestimmt ja der der Zufall das was wir finden und nicht was wir uns wünschen.

Fazit

Diese acht Punkte sollen einen kleinen Einblick geben, warum Magnetfischen Spaß macht. Natürlich gibt es noch viele weiter Faktoren sowie persönliche Vorlieben, warum man dieses Hobby mit Begeisterung betreibt. Dazu kommt es, dass Magnetangeln in dem letzten Jahre immer populärer geworden ist, obwohl die Idee wirklich absolut simpel ist. Man nehme einen starken Magneten an einen Seil befestigt, wirft diesen ins Wasser und schaut einfach mal was dran hängen bleibt… Wer jedenfalls recht bald mit dieser Freizeitbeschäftigung anfangen will, wird einer der Ersten sein, die dieses Hobby betreiben. Somit sind auch die Fundchancen jetzt noch wesentlich höher als in wahrscheinlich 30 Jahren.