Richtiger Manget zum Magnetfischen

Richtiger Manget zum Magnetfischen

Um beim Magnetfischen, den richtigen Bergemagnet* zu kaufen, muss man sich kurz mit ein paar Details auseinandersetzten. In diesen Artikel erfährst du, worauf es dabei wirklich ankommt.

 

 

Empfohlener Magnet fürs Magnetfischen:

 

  • Neodymmagnet mit Öse
  • Haftkraft ab 160kg
  • Haftkraft nicht stärker als 500kg
  • Runde Form
  • Durchmesser der Haftfläche über 60mm
  • Stahlummantelung
  • Oberfläche sollte verzinkt, vernickelt oder verchromt sein

 

Unsere Empfehlung:

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Welcher ist der richtige Magnettyp zum Angeln?

Kurzum lässt sich hier von vornerein sagen, dass einfache Magnete wie man sie im Haushalt findet, komplett ungeeignet sind. Mit deren Kraft ließe sich wahrscheinlich nicht einmal eine Dose Cola aus der Elbe ziehen.

Der richtige Magnettyp für dieses Hobby ist dagegen ein sogenannter Bergemagnet*. Diese Neodymmagnete haben zum einen eine viel höhere Haftkraft. Zum anderen sind solche Magnete robust genug, um im ständigen Gebrauch nicht kaputt zu gehen. Denn besonders wichtig ist ein stabiler Mantel, an dem auch ein Seil befestigt werden kann. Demzufolge wird dieser Magnettyp auch gern als „Ösenmagnet“ bezeichnet.

 

Die zu Empfohlene Haftkraft fürs Magnetfischen

Viel Haftkraft hilft viel ist hier leider nicht ganz richtig. Denn mit zu hoher Haftkraft steigt auch die Verletzungsgefahr. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Magnet irgendwo für immer haften bleibt. Dies kann Beispielsweise ein unzugänglicher Brückenpfeiler aus Stahl sein. Doch ist die Haftkraft zu niedrig, können einen gute Funde durch die Lappen gehen. Schließlich schafft es der Magnet letzten Endes einfach nicht, den Fund mittels seiner Haftkraft an Land zu ziehen.

Die richtige Haftkraft liegt zwischen 160 bis 500kg. Anfänger sollten erst einmal kleiner anfangen. Demzufolge genügt hier eine Haftkraft von 160-300kg. Schließlich können 160kg Haftkraft schon ausreichen, um ein Fahrrad aus dem Bach zu ziehen. Von Magneten die über eine halbe Tonne Haftkraft besitzen ist eher abzuraten. Denn bei gut zwei Drittel der Funde, handelt es sich eher um kleinere bis Mittelgroße Objekte.  Insofern ist in der Größenordnung damit alles  gemeint, was zwischen einen Autoschlüssel und einen Stahlhelm liegt.

 

 

Was ist die richtige Magnetform?

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Unterschieden wird hier zwischen einer Runden und einer Eckigen Form. An sich spielt zwar die Geometrie des Magneten eher eine zweitrangige Rolle. Trotzdem wird die Runde Form von vielen Magnetanglern bevorzugt. Demzufolge ist ein Kreis einfach dynamischer. Eckige Magneten könnten durch die Kanten dagegen wie ein Anker sich irgendwo im Boden verhaken. Außerdem hat man bei einem runden Magneten, eine bessere Kraftübertragung, durch eine gleichmäßige Haftfläche. Da aber im Verkauf meist nur Runde Ösen – Magnete angeboten werden, spielt dieser Punkt eine untergeordnete Rolle.

 

 

Der richtige Durchmesser

Hier sollte man schon genauer hinschauen. Denn je kleiner die Haftfläche ist, desto geringer ist der Wirkungsradius um Funde anzuziehen. Deswegen ist ein Durchmesser von mindestens 60 mm zu empfehlen.

 

 

Gibt es beim Material was zu beachten?

Ja gibt es. Denn gerade durch Nässe und Feuchtigkeit, kann das Magnetgehäuse das rosten anfangen. Deswegen sind Bergemagnete mit einer beschichteten Oberfläche zu empfehlen. Diese sind meist aus Nickel, Zink oder Chrom aufgetragen. Durch den ständigen und anspruchsvollen Gebrauch ist es nicht zu vermeiden, dass der Magnet mit der Zeit Gebrauchsspuren aufweist. Dies ist ganz normal und bedeutet nicht zwangsläufig eine schlechte Qualität. Denn wo gehobelt wird da fallen auch Späne.

 

 

Die Öse des Bergemagneten

Die Schraube bzw. Öse sollte logischerweise eine höhere Zugkraft besitzen, als die Haftkraft des Magneten. Ebenso wie das Seil einer höheren Zugkraft standhalten muss. Die im Kauf befindlichen Ösenmagnete* haben diese Zugfestigkeit der Öse natürlich schon mit einkalkuliert.