Wie findet man eine gute Stelle zum Magnetfischen?

Wie findet man eine gute Stelle zum Magnetfischen?

Nicht jede Stelle trägt die gleichen Erfolgschancen mit sich. In manchen Gewässern findet man rein gar nichts. Andere dagegen sind komplett zugemüllt. Und wieder andere sind mit Funden nur so gespickt.

Die Kunst ist es nun, genau solche fundreichen Stellen zu finden. Dazu gibt es, zum Glück Mittel und Wege, um seine Trefferquote zu erhöhen.

 

 

Die Recherche

Die Schreibtischarbeit ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium, um potentiell „gute Stellen“ zu finden. Glücklicherweise gibt es heutzutage das Internet. Damit lässt sich sehr leicht und schnell Recherchieren, wo z.B. historische Ereignisse stattgefunden haben. Genauso wo sich beispielsweise  Mühlen befinden, oder alte Hohlwege entlang liefen. Anhand von Google Maps lassen sich anschließend in Handumdrehen anliegende Gewässer ausfindig machen. Die sich beispielsweise in der Nähe von Altstraßen befinden. Übrigens ist es ein hilfreicher Tipp, die Karte auf Satellit umzustellen. Damit lassen sich die örtlichen Details genau einblenden, was sehr nützlich sein kann.

Des Weiteren liefern gerade regionale Bücher viele Informationen über Geschichte und Historisches. Solche Quellen können ein wahrer Schatz sein, um interessante  Örtlichkeiten zu finden. Obendrein bieten Wanderkarten neben Google Maps sehr detaillierte Hinweise auf Bäche, Flüsse, Teiche und Seen.

 

 

Sich Durchfragen

Gerade beim Magnetfischen selbst, kommt es das ein oder andere Mal vor, dass man von Passanten angesprochen wird. Meißens sind die Leute immer recht begeistert von dem Hobby und es entwickelt sich ein angenehmes Gespräch. Dabei kann man sich das gleich mal zu Nutze machen.  Indem man die Passanten einfach fragt, an welchen Örtlichkeiten mal was gewesen sein könnte.

Ebenfalls wissen ältere Leute auch erstaunlich viel, wo etwas vielleicht herum liegt. Und wenn das nur ein Dorfweiher ist, an dem gleich neben dran jährlich eine Kirmes oder ein Markt stattfindet. Schließlich können genau solche kleinen aber entscheidenden Hinweise viel Aufschluss darüber geben, wo sich eine fundreiche Stelle befindet.

 

 

Stellen ausprobieren

Zum Schluss bleibt einen nichts anders mehr übrig als die Stellen auszuprobieren. Mit jeder neuen Stelle wo man Magnetangeln geht, entwickelt man immer mehr ein Gespür dafür, an welchen Stellen was liegen kann. Ganz gleich ob man an der letzten Örtlichkeit etwas gefunden hat oder nicht.

Nichtsdestotrotz kann man aber auch einen ganz anderen Ansatz verfolgen um fundreiche Stellen fürs Magnetangeln zu finden. Dieser ist Folgender: Angenommen man hat eine Trefferquote von gerade einmal 1 zu 10 für eine erfolgreiche Stelle. Andres gesagt bedeutet das, dass man an 9 Stellen leer ausgegangen ist, aber dafür an der zehnten Stelle richtig abgeräumt hat.

Somit fährt man einfach von Gewässer zu Gewässertyp, ohne groß Recherche betrieben zu haben, und wirft die Magnet – Angel einfach mal rein. Im schlimmsten Fall hat man nichts gefunden, na und? Mit jeder Nullrunde ist man rein statistisch der nächsten lohnenden Stelle ein Stück näher gekommen.

Mit dieser Methode kann man vor allen Stellen finden, auf die man niemals durch reine Recherche gestoßen wär. Zudem ist an solchen Orten die Wahrscheinlichkeit geringer, dass bereits ein anderer Magnetangler vor einen schon da war. Im Folgenden hat dieser bereits alles abgefischt was es zu finden gab.

 

 

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