Was kann beim Magnetfischen alles schief gehen?

Was kann beim Magnetfischen alles schief gehen?

Im schlimmsten Fall, kann es beim Magnetfischen zu Verletzungen von sich oder Dritten kommen. Im leichtesten Fall, hat man nur einen Materialschaden oder einen Verlust der Magnetangel. Um zu wissen was alles schief gehen kann, muss man sich umgekehrt einfach mit der Frage beschäftigen, was es am zu beachten gibt.

 

Auswerfen der Magnet Angel: Verletzungsgefahr

Beim Auswerfen der Magnet Angel besteht mit die größte Verletzungsgefahr überhaupt! Deswegen gibt es zwei Dinge dringend zu beachten.

  1. Niemals versuchen den Magneten über den eigenen Kopf zu schmeißen. Man kann das Gewicht des Magneten leicht unterschätzen und sich dadurch ernsthaft am Kopf verletzen. Deswegen sollte man die Magnetangel immer seitlich von einem weg werfen. Am besten nicht über Schulterhöhe.
  2. Vorher prüfen, ob die Flugbahn frei ist. Obendrein ist das auch ein sehr wichtiger Punkt um niemand anderen zu verletzen. Deswegen muss man sich immer vergewissern, dass Keiner unmittelbar neben, hinter, oder vor einen steht. Denn man im schlimmsten Fall den Magneten drüberziehen könnte. Des Weiteren sollte man gerade auf Brücke, prüfen, dass sich niemand im Zielbereich aufhält. Beispielsweise kann das ein Angler, ein Wassersportler oder auch Tiere sein.

 

 

Magnet hängt auf einmal fest

Ein festsetzen des Magneten kann zwei Ursachen haben. Zum einen kann sich die Magnetangel im Gewässerboden wie ein Anker festgesetzt haben. Meißens lässt sich das Problem ziemlich leicht wieder lösen, indem man den Winkel ändert. Anders formuliert stellt man sich einfach an eine andere Stelle.

Der zweite Grund kann sein, dass der Magnet an einen Objekt haften bleibt, was sich nicht bergen lässt. In Hafenbecken könnten das z.B. feststehende Pfeiler sein. Falls das passiert, bleiben einen nicht viele Optionen offen. Entweder man geht ins Wasser und bekommt den Magneten nochmal los, oder man muss ihn einfach zurücklassen und den Verlust in Kauf nehmen. Das Seil kann man im besten Fall runter machen und mitnehmen.

Zwar kommt es selten vor, dennoch empfiehlt es sich vor dem auswerfen eine Sichtkontrolle nach „nicht bergbaren magnetischen Objekten“ durchzuführen. Schließlich sind diese Objekte meistens recht groß und können vorher erkannt werden. Weitere Sicherheitshinweise für Neodymmagnete findest du hier.

 

 

Fund geht wieder verloren

Beim bergen bzw. rausziehen des Fundes, kann dieser leider wieder verloren gehen. Grund dafür kann zu schnelles oder ruckartiges ziehen sein. Aber auch ein festhängen des Fundes im Boden kann dazu führen, den Fund wieder zu verspielen. Je größer und schwerer das Objekt ist, desto eher steigt die Wahrscheinlichkeit des Verlustes an.  Deswegen sollte man beim rausziehen immer ein wenig Gefühl beweisen. Manchmal langt schon ein ändern des Zugwinkels aus, um die Beute einfacher an Land zu ziehen.

Bleibt im schlimmsten Fall das Objekt wirklich zurück, kann man nur versuchen sich die Stelle zu merken, wo der Gegenstand ca. liegen geblieben ist. Danach es einfach von Neuen versuchen.

 

 

Zugkraft des Bergmagnet reicht nicht aus

Neodynmagneten sind zwar extrem stark, trotzdem kann es vorkommen, dass die Zugkraft nicht immer ausreicheicht. Externe Faktoren wie Dreck und Schlamm zwischen der Haftfläche des Magneten und des Objektes können dazu führen. Aber auch, wenn der Fund zu fest im Wasserboden festsitzt.

 

 

Seil reist

Zugegeben ist der Verlust des Seils eher in Kauf zu nehmen als der des teureren Magneten. Dennoch muss man es nicht herausfordern. Gerade deswegen sollte man beim Seil grundsätzlich zwei Dinge beachten:

  • Seil sollte die doppelte Zugkraft haben als der Magnet.
  • Das Seil darf nicht über scharfe Kanten (z.B. Betonkante einer Brücke) gezogen werden.

 

 

Seil fällt ins Wasser

Sollte das Seil wirklich mal ins Wasser fallen, ist das keine große Sache, solange das Seil schwimmt. Deswegen sollte beim Material darauf geachtet werden, dass es auf der Wasseroberfläche bleibt. Geht man den Fehler ein und kauft sich dagegen ein Seil aus nicht schwimmendem Material, kann das schon mal den Verlust der ganzen Magnetangel sein.

Eine weitere Maßnahme, damit das Seil nicht so einfach ins Wasser fällt, ist es das eine Ende irgendwo festzubinden. Doch Vorsicht! Man sollte es auf keinen Fall am Körper binden. Verletzungsgefahr! Des Weiteren ist darauf zu achten keine Stolperfallen zu bilden. Im nächsten Punkt wird darauf noch näher eingegangen.

 

 

Vorsicht Stolperfalle

Eine der Sicherheitsmaßnahmen Nummer eins, ist es mit dem Seil Stolperfallen zu vermeiden. Denn wenn man mit den Beinen im Seil hängen bleibt und anschließend auf harten Beton fällt, kann das schlimme Blessuren hinterlassen. Gerade Fußgänger können das Seil auf Brücken leicht übersehen. Genauso ist das Seil eine große Gefahr für Fahrradfahrer, Inlineskater oder andere Sportler. Deswegen achtet bitte immer darauf Stolperfallen zu vermeiden. Am besten ist es das Seil für jeden gut sichtbar zu machen und nicht im Weg zu legen.

 

 

Bootsverkehr Angler oder Wassersportler

Herrscht in den Gewässer zu reger Verkehr an Wassersportlern, Booten oder andern Passanten, ist es nicht gerade empfehlenswert dort zu Angeln. Vielleicht ist es dann besser zu einen anderen Zeitpunkt wieder zu kommen oder sich ein ruhigeres Plätzchen zu suchen. Denn sobald Dritte durch das Hobby gefährdet werden können, sollte man lieber Einsicht haben. Man stellt sich nur mal vor, wenn man beim auswerfen des Magneten einen Schwimmer am Kopf trifft oder sich ein Boot im Seil verfängt.

 

 

Fazit

Behaltet bitte immer diese Punkte im Hinterkopf. Vor allen um sich und andere zu schützen. Zusätzlich kann man mit diesen Tipps schaden von Material abhalten und seine Beute sicherer an Land ziehen.